Hüftarthrose

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Brigitte153
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Brigitte153 » Mo 20. Jan 2020, 14:02

Vielen Dank für Ihren Ratschlag und die schnelle Antwort.

LG
Brigitte

Benita Cantieni
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Benita Cantieni » Mo 20. Jan 2020, 12:44

Liebe Brigitte

1
Quergewölbe stärken: Mit dem absoluten Mittelpunkt des Quergewölbes eine Murmel fassen. Dranbleiben, bis Sie mit der Murmel unter dem Quergewölbe stehen und ein paar Schritte gehen können. Ab da erst recht dranbleiben: So gehen, als hätten Sie die Murmel unter dem QG. Führt zu
2
Das Quergewölbe beim Gehen und Wandern nicht durchdrücken. Die Zehen nicht nach oben ziehen. Mitten auf den Fersen landen, zum Grosszehengrundgelenk wechseln, mit den Zehen abstossen. Wie es auch im Buch steht.
3
Schuhe kontrollieren. 88 % zwingen die Füsse in das fussschädigende Bewegungsmuster, das Sie offensichtlich und leider übernommen haben. Die Sohlen müssen flach sein, dürfen Ihrem Fuss nichts aufzwingen. (Dürfen sie schon, doch dann müssen Sie es ausbaden.) Es gab hier im Forum schon unendlich viele Beiträge zu gesunden Füssen und geeigneten Schuhen. Stöbern Sie durch das Archiv.
4
Korrekte Körperaufrichtung mit dem Gefühl, nach hinten zu kippen? Wie kommen Sie darauf? Habe ich vielleicht mal irgendwo geschrieben, es könne sich beim ersten Versuch im 90°-Winkel am Berg anfühlen, als falle der Körper nach hinten? Als Anleitung für ein dauerhaftes Gutgefühl kann das nirgends stehen und ist es auch nicht gemeint.

Der Körper kann sich nur über den Fersen so auf- und ausrichten, dass die Knochen wie Perlen an einer Schnur ausgerichtet sind. Die Anleitung haben Sie im Buch. Diese Aufspannung ist Voraussetzung für leichtes Gehen. Solange Sie diese Ausrichtung nicht verstehen und umsetzen, belasten Sie die Füsse mit Druck von oben. 1 hilft dagegen: Wenn Sie auf den Murmeln gehen können, haben Sie verstanden.
5
"Beim Vorbeugen" bezieht sich hoffentlich auf Vorbeugen im Alltag. Beim Gehen ist Vorbeugen nur schädlich. Das ideale Bücken und Heben haben Sie mehrfach im Buch, schon auf Seite 41.
6
Um die Hüftarthrose zu reparieren, ist die Ausrichtung über den Fersen ebenfalls essentiell. Die Hüftpfanne gibt den Oberschenkelkopf nur frei, wenn Sie das Becken nicht mehr isoliert kippen, sondern eben unkippbar in der Aufspannung halten.
7
Wenn Sie die Möglichkeit haben: Gönnen Sie sich wenigstens eine Privatlektion bei einem lizenzierten CANTIENICA®-Trainer. Schon eine Lektion kann Ihnen viel Versuch und Irrtum ersparen. Die qualitätsgesicherten Adressen finden Sie hier: https://www.cantienica.com/training

Alles Gute, BC

Brigitte153
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Brigitte153 » Mo 20. Jan 2020, 11:17

Liebe Frau Cantieni,

Erst mal einen schönen guten Tag. Ich möchte mich mal wieder melden und brauche Ihren Rat..
Bin dabei beim Gehen und Wandern die Technik wie im Buch "Laufen mit Tigerfeeling " s. 144 beschrieben, anzuwenden.
Mein Problem ist ein schmerzendes Quergewölbe mit Schwiele links aussen unter den Zehen an meinem linken Fuß beim Gehen. (Senk-,Spreizfuss und Hallux beidseitig) Die Hüftarthrose ist rechts, , der rechte Fuß ist schmerzfrei.
Ich mache regelmässig C- Übungen und pausiere auch zwischendurch, gebe mir Mühe eine korrekte Körperaufrichtung zu erlangen, aber das Gefühl nach hinten zu kippen wenn der Körper ganz gerade aufgerichtet ist, habe ich leider nur wenn ich bewusst daran denke.
Beim Vorbeugen achte ich darauf die Lendenwirbel gerade zu halten damit der Rücken und Vorderseite aufgespannt bleiben, beim Sitzen ebenfalls was mir auch sehr gut tut.
Auf den Sitzbeinhöckern sitzend Füsse am Boden die Knie über den Fersen, das Gewicht der Unterschenkel auf den Fersen ruhend, entlasten spürbar meine Füße ebenso das Aufstehen von Sitzgelegenheiten oder aus dem Liegen heraus wirken entlastend auf meine Füße.

Woran kann es liegen und was muss ich ändern damit das Quergewölbe unter meinem linken Fuß nicht mehr brennt und schmerzt beim Gehen ?

Liebe Grüße
Brigitte

Benita Cantieni
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Benita Cantieni » Di 7. Jan 2020, 16:18

NiLo, in Ihrem Fall lasse ich "anstrengend" ausnahmsweise und ganz knapp einmal durch. ;)

Steilhang: Faszien können fies schmerzen. Zu kurze Sehnen auch. Tipp 1: Inbusschlüssel aus der Leiste mehr ausdrehen. 2: Sartorius-Muskel anschauen und ihn einladen. 3: Tractus Iliotibialis auskundschaften und bewusst a) dehnen, b) entspannen. Können Sie alles auch in der Langbein-Dehnung mit dem Theraband unternehmen.

Tipp abseits für die Faszien aus meiner Hausapotheke: Mit einer harten Körperbürste klopfen. Empfinde ich als viel angenehmer und effizienter als die Faszienrollen aus den ekligen Materialien.

Büroworkout Nr. 7: Die gleichen Verdächtigen. Iliotibialis, Sartorius ... Wie steht's mit den Narben? Sind Sehnen mitvernarbt? Das kann heftig ziepen.

Kaputtgehen kann eigentlich nichts. Sie können also jedesmal an die Schmerzgrenze gehen. Versetzt sich diese Grenze "nach vorne", ist alles gut. Bleibt die Schmerzgrenze immer gleich, käme ich auf Narbenentstörung, Narbendehnen. Das möchte ich hier nicht ausbreiten. Schicke Ihnen meine Methode der Wahl per E-mail. Inbusschlüssel packe ich gleich dazu.

Herzlich BC

NiLo
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von NiLo » Di 7. Jan 2020, 15:09

Liebe Brigitte

Ich freue mich über unseren Austausch und antworte Ihnen von hinten nach vorn.

Danke für die Geduld. Sie ist eine meiner liebsten Untugenden. Mal sehen, ob ich sie in diesem Leben noch optimieren kann/will.
Auch ist das Warten nicht mein Ding. Aber seit ich vor jeder roten Ampel und in der Schlange im Supermarkt die Wartezeit fürs SBH-Pulsieren, Zwerchfellaufspannen etc. nutze, kann ich das Warten sinnvoll abkürzen.

Langsitz mit Fersenstupsen: Ich hab mir die Übung angeschaut und nachgemacht ;-) Oha... Ja, auch für mich eine ziemliche Herausforderung. Also, die Streckpulse. Stupsen geht ja. Ein sanftes Tupfen genügt bei mir um die SBH zu spüren. Vielleicht stupsen sie zu heftig? Mit zuviel Kraft?
Beim Stupsen im Sitzen auf dem Hocker wollen meine fleissigen Oberschenkel-Muskeln auch immer mitmachen. Wenn ich nur ganz sanft stupse beruhigen sie sich, die Kettenreaktion ist trotzdem da.

Freut mich, dass Sie immer wieder lachende und schmerzfreie Wander-Inseln finden. Solche Inseln gibt es bei mir auch, die dürfen sich jedoch noch weit mehr in die Länge dehnen. (Ich auch).
Ich freue mich auf die Zeit, wenn ich wieder Sport machen kann. Mit Aufspannung.

Toll, Ihr Erfolgs-Bericht mit der Achillessehne.

Zum "schlimm erwischt": Kurzfassung?
Sommer vor 11 Jahren. Ackertraining. Kurve "nicht erwischt", auf die Gegenfahrbahn abgedriftet. Kraawumm.
Blöd gelaufen... und selbst verursacht. Weil, zuviel Ehrgeiz.
Zum Glück sah das Motorrad schlimmer aus als ich. Das vom "Gegner" auch. Der Schutzengel hat gute Arbeit geleistet. Wirklich. Und natürlich der Chirurg, der den zerstückelten Knochen so zusammengepuzzlet hat, das einigermassen wieder sowas wie ein Oberschenkelhals herausgekommen ist. Mein Körper und ich haben die prognostizierte Hüftkopf-Nekrose erfolgreich abwenden können und nach einem Jahr (mit mühevollem wieder Gehenlernen durch Physio etc.) ein normales Leben weitergeführt. Die geplante "Motocross-Karriere" hab ich schweren Herzens an den Nagel gehängt, bin nur noch zum Spass und vorsichtiger gefahren. Dafür bin ich getrialt, gekajakt, gewandert, geklettert und getaucht. Seit einem guten halben Jahr geht leider gar nix mehr. Doch. Halt. Cantienica. Damit hält sich mein bewegungshungriger Körper gerade noch über Wasser und sichert sich seine zerrüttete sportliche Existenz.

Daraus und aus dem unsachgemässen "Gebrauch" (wie ich nun weiss) ist die Arthrose entstanden.
Jetzt halt nochmal von vorne. Achtsamer. Liebevoller. Bewusster. Und mit C-Reisebegleitung ;-)

Alles Liebe und weiterhin viel Erfolg für Sie.
Benita Cantieni hat geschrieben:
Mo 6. Jan 2020, 08:19
Liebe Brigitte

Die Methode ist nicht anstrengend, sie ist herausfordernd. ;)

Ausprobieren. Macht was. Sie werden sehen, Körper und Geist lieben Herausforderungen.

Weitermachen. Es lohnt sich. Gruss, BC
Doch, doch. Anstrengend. So sehr, dass gestern die ganzen Beine zitterten, nur von der Oberkörper-Vorbeugung im Langsitz.
Vielleicht hab ich zu stark am Theraband gezogen? Im Sinne von: "Muss doch gehen, jetze."
(Laufbuch S.47)

Liebe Benita, darf ich noch etwas anderes fragen?
Im Steilhang, wenn ich die SBH weit nach hinten dehne, entsteht auf der linken Seite am Oberschenkel bis Richtung Gesäss ein ganz fieser Schmerz. Wie ein Einklemmen fühlt es sich an. Das passiert auch auf dem Hocker bem "Büroworkout (Nr 6. Rückenglück und Nr. 7. Da lacht das Bein)
Vielleicht klemmt da ein Nerv ein oder wird abgedrückt? Der Ischias? Ich kann mich dann kaum mehr aufrichten, nur ganz ganz langsam und mit Schmerzen.
Was kann ich tun, um das zu vermeiden? Haben Sie ein Idee aus der Ferne?

Wärmende Grüsse
NiLo

Brigitte153
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Brigitte153 » Mo 6. Jan 2020, 09:19

Genau, herausfordernd ist der richtige Ausdruck ☺

Eine schöne Woche wünsche ich Ihnen.

Herzliche Grüße
Brigitte

Benita Cantieni
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Benita Cantieni » Mo 6. Jan 2020, 08:19

Liebe Brigitte

Die Methode ist nicht anstrengend, sie ist herausfordernd. ;)

Ausprobieren. Macht was. Sie werden sehen, Körper und Geist lieben Herausforderungen.

Weitermachen. Es lohnt sich. Gruss, BC

Brigitte153
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Brigitte153 » So 5. Jan 2020, 19:09

Liebe Nilo,

Heute kann ich wieder lachen, vor ein paar Tagen sah es noch anders aus. Wenn Sie nur eine Viertelstunde am Stück laufen können hat es Sie aber besonders schlimm erwischt.
Ja heute bin ich wieder 3 Stunden gewandert und bin Happy darüber das es wieder geht, mehr ging aber auch nicht. Bis vor einem Jahr bin ich noch 2x wöchentlich gejoggt , weite Strecken gewandert,
Und habe früher an Volksläufen und Marathon teilgenommen, vor einem Jahr war alles jäh zu Ende, in Zukunft werde ich aber nicht mehr übertreiben.. nur noch alles in massen, kein marathon und joggen auch nicht mehr.
Schön das Sie wieder an einer Cantienica Stunde teilgenommen haben, da kommt man an seine Grenzen, dass weiß ich aus eigener Erfahrung, aber alles was anstrengend ist, ist gut für uns.
Heute morgen hab ich aus dem Buch "Laufen mit Tigerfeeling " s.47 u. 48 Langsitz und Fersenstupsen gemacht, oooh kann ich nur sagen Langsitz ging aber Fersenstupsen hat meinem Körper und meiner Kraft Grenzen gesetzt, es war soooooo anstrengend das ich am Ende die Streckpulse jeweils nur 2x je Bein, statt wie angegeben je 10x geschafft habe, aber irgendwann werde ich es hoffentlich schaffen (lach).
Als ich im vorigen September 2019 anfing mit den Übungen , merkte ich schon nach ein paar Übungen das ich während des radfahrens mit der Kraft aus dem Beckenboden fuhr, es fühlte sich auf einmal so leicht und nicht nicht mehr anstrengend an , ich fahre oft um die 50 u mehr Kilometer ohne E- Bike, am Ende der Touren war ich nicht mehr geschafft, freue mich schon auf die nächste Saison. Während des schwimmens fühle ich das Gleiche , ich spanne mich im Wasser auf und das Schwimmen geht wie von alleine ohne große Kraftanstrengung der Arme und Beine.
Meine rechte Achillessehne war im Sommer dick und entzündet , jetzt ist sie wieder normal.
Inzwischen mag ich die Übungen , möchte sie nicht mehr missen, spreche sie auf mein Diktiergerät u dann geht es los... Tja das sind meine bisherigen Erfahrungen u Erfolge mit den Übungen und nun sehe zuversichtlich in die Zukunft das es mit meiner Hüfte auch besser wird.

Ich wünsche ich Ihnen und mir viel Geduld und Erfolg auf unserem Weg.

Wünsche Ihnen eine schöne Woche
LG Brigitte

NiLo
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von NiLo » Sa 4. Jan 2020, 18:04

Sie sind süss. ;-)
In der Tat. Nun, laut und deutlich: Verena Burri ist grossartig!

Schönen Sonntag
NiLo

Benita Cantieni
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Benita Cantieni » Sa 4. Jan 2020, 10:38

Verena Burri, dürfen Sie laut und deutlich sagen, liebe NiLo. V.B. ist grossartig.
Herzlich, BC

NiLo
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von NiLo » Sa 4. Jan 2020, 08:38

Liebe Brigitte

3 Stunden spazieren? Wow, Sie Glückliche.
Ich bin neidisch. Ein freundliches, bewunderndes Neidisch. Davon träume ich... und gebe mich nach einer Viertelstunde geschlagen.
Fliegen müsste man können. Wie die wunderhübschen anmütigen Milane, die mich des Öfteren begleiten.

Dafür war gestern die Cantienica-Stunde atemberaubend. Wieder im doppelten Sinne. Die Instruktorin hat ganze Arbeit geleistet.
Himmel nochmal! Hüftdehnungen, Grätschen, Luftbeine (Oberschenkelkopf aus der Pfanne ziehen) immer und immer wieder, in allen Variationen und soweit das Körper-Auge reicht. Danach war ich fertig... mit den Nerven. Der Körper auch, mit viel Wohlweh. Aber er fands toll! ... Seufz...
Wer folgt da jetzt wem? Der Körper dem Geist oder doch eher umgekehrt? ... Nochmal Seufz...
Das hätte Ihnen bestimmt gefallen. Weit besser als so'n oller Gelenkexpander.

Berichten Sie gerne wieder, wie es Ihnen ergeht. So schnelle und tolle Erfolge. Great job! Sie machen auch mir Mut ;-)

Liebe Benita
Wie schön :-) Das freut mich.

Morgendlich hellwache Grüsse
NiLo

P.S: Übrigens: Die Luftbein-Übung ("Streckbein", eigentlich) mit Unterstützung vom Theraband ist genial. Endlich können meine "Krampf-Muskeln dabei entspannen. So gefällt mir das. (Danke V.B.)

Benita Cantieni
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Benita Cantieni » Fr 3. Jan 2020, 15:55

Liebe NiLo

Es macht mir Spass, wenn ich hier nicht alleine bin. Also nur zu, ich lese Ihre Beiträge ausgesprochen gern. Und wenn Sie keine Mutmacherin sind, wer dann ...

Herzlich, BC

Brigitte153
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Brigitte153 » Do 2. Jan 2020, 21:15

Liebe Nilo

Vielen Dank für Ihre ermutigenden Grüße, die kann ich gebrauchen. Wie ich sehe haben wir das gleiche Märtyrium durchgemacht ,genauso wie Sie es beschreiben war es auch.
Auch wenn es uns wie Schwerstarbeit erscheint werden wir weiterarbeiten an uns mit der Cantienica Methode das ist das Einzige was uns hilft. Nach meinem letzten "moderaten Bewegungstraining " im besagten Trainingszentrum vergangenen Montag hatte ich solch einen Rückschlag das ich kaum noch laufen konnte, habe mich dann mit viel Geduld wieder hinbekommen mit den Cantienica.Übungen und heute ging es mir schon wieder so gut das ich 3 Std. Spazierengehen konnte mit einer Kaffeepause nach der Hälfte der Strecke, das bestärkt mich weiterzumachen und alles andere abzuhaken .
Ich wünsche Ihnen auch alles Gute und wir bleiben dran..

Wünsche Ihnen ein glückliches neues Jahr
Brigitte

NiLo
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von NiLo » Do 2. Jan 2020, 12:59

Ich werde noch zum Forum-Junkie, hier. Aber ich hab's halt lieb gewonnen, das wertvolle Forum ;-)

Liebe Brigitte

Ihre Erfahrung kann ich bestätigen. "Konventionelles" Krafttraining, ob mit oder ohne Geräte, hilft nicht. Im Gegenteil, es macht alles noch schlimmer.
Hab ich selbst, mit eigenen Leib, ausprobiert und erlebt. Krafttrainnig mit den üblichen Dehnungsübungen danach, täglich. Am Anfang war das auch gar nicht so übel. Mehr Mukelkraft in den Beinen, im Rumpf, gedehnte Oberschenkel, Waden und Leiste. Fühlte sich irgendwie gut an, auch wenn die Schmerzen kaum nachliessen. Man muss halt dran bleiben, hiess es. Hab ich getan. Bis es dann immer schlimmer wurde, sich die Muskulatur um das Gelenk mehr und mehr zusammenzog und ich die Übungen nur noch mit Zwang und Schmerzen machen konnte. Dann lässt man's automatisch und ist völlig verwirrt und ent-täuscht (im doppelten Sinne).
Aber sie wissen es nicht besser, die Physios, die Fitness-Instruktoren, die Ärzte. Sie geben nur weiter, was sie selber gelernt haben und sind manchmal soooo waaaaahnsinnig überzeugt davon. Und eben: Überzeugend.
Ich bin mir sicher, dass ich mir meine Hüftarthrose durch das Krafttraining verschlimmert habe.
Tja, dann hat man den Salat. Weil, selbstgemacht. (Unwissentlich.)

Und keiner weiss Rat. Doch, die letzte Instanz: Die Orthopäden, die Chirurgen. Aber die Schmerzfreiheit können sie einem auch nicht garantieren.

Ich habe alles über Board geschmissen, von einem Tag auf den anderen, und bin zu Cantienica konvertiert. Damit erlebe ich zum ersten Mal wirkliche Besserung... und Wunder ;-)
Aber ich befinde mich noch ganz am Anfang und bin deshalb quasi im Sekundentakt mit der Achtsamkeit, der Ausrichtung der Knochen und der Aufspannung des Körpers beschäftigt. Die gewohnten Haltungs- und Bewegungsmuster umzuprogramieren ist für mich Schwerstarbeit. Gerade weil sich durch die Schmerzen noch mehr Fehlhaltungen und komische Bewegungsabläufe eingeschlichen haben... im Sinne der Entlastung.

Alles Gute für Sie.
Und... wir bleiben dran, nicht wahr?

Ermutigende Grüsse
NiLo

Brigitte153
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Brigitte153 » Do 2. Jan 2020, 11:49

Lieben Dank

Benita Cantieni
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Benita Cantieni » Do 2. Jan 2020, 10:50

Die Aufspannung über den Fersen und die dadurch buchstäbliche Ent-lastung der Füsse bringt schon sehr viel. Geben Sie Fussübungen oder Juanita in die Suche, finden Sie hier im Forum eine Menge Fussübungen, Fußübungen und Übungen für die Füsse (die weissen Schimmel als Such-Ideen).

Danke für die Wertschätzung meiner Arbeit. Herzlich, BC

Brigitte153
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Brigitte153 » Do 2. Jan 2020, 10:31

Liebe Frau Cantieni,

Vielen lieben Dank für Ihre Antwort. Ihr Rat bestärkt mich nochmal mehr auf meinen Körper zu hören ich werde mich im Anschluss wieder an meine tägl.Übungen machen die mir so gut tun, ich habe auch das Gefühl meine Füße verändern sich im positiven Sinne. Im mediz.Trainingszentrum wurde mir noch gesagt , ich muss durch den Schmerz durch, was ich gar nicht nachvollziehen kann denn meine Erfahrung zeigte mir ja das alles noch schlimmer wurde.
Ich finde es sehr schön und hilfreich im Forum mit Ihnen in Kontakt zu kommen.

Herzliche Grüße
Brigitte

Benita Cantieni
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Re: Hüftarthrose

Beitrag von Benita Cantieni » Do 2. Jan 2020, 08:55

Liebe Brigitte

Mein Mitgefühl. Ich weiss, wie lähmend die Schmerzen von fortgeschrittener Arthrose sein können.
Brigitte153 hat geschrieben:
Mi 1. Jan 2020, 18:11
Was würden Sie mir raten?
Fragen Sie mich das wirklich? Nachdem Sie mir von so vielen Reinfällen und Rückschlägen berichten, die Sie erlebten, weil Sie dem Rat anderer folgten?

Okay. Wie wäre es damit: Hören Sie auf Ihren Körper und machen Sie, was ihm gut tut. Sie schreiben, die CANTIENICA®-Methode tue Ihnen gut. Also?

Ich kann heute auch problemlos Krafttraining machen, mit Gewichten und an Maschinen. Doch sagt mein Körper: Mag ich nicht. Ich bin beweglich, kräftig, resilient, schmerzfrei und körperglücklich.

Investieren Sie das Geld in CANTIENICA®-Lektionen und bleiben Sie dran. Denn, Sie wissen es aus meinen Büchern, wenn der Körper "versehrt" ist, können Sie zwar gesund werden, mit Arthrose ist das vergleichsweise einfach. Doch kann der Körper das Programm Arthrose, und wenn Sie sich nicht sorgfältig halten, in jeder Bewegungsphase die Gelenkspalte offen halten und so Knochenreibung verhindern, kommt die Arthrose wieder. Akzeptieren Sie, dass keine fremde Macht von aussen Ihre Knochen kaputt machte, sondern Sie selbst es waren – durch Unwissen und ohne Absicht –, wenn Sie akzeptieren, dass Sie und nur Sie durch Umprogrammierung Ihrer Haltungsgewohnheiten gesund werden können, dann haben Sie die grösste Leistung zur Selbstheilung schon geschafft. (Glauben Sie mir, ich weiss wovon ich schreibe.)
Brigitte153 hat geschrieben:
Mi 1. Jan 2020, 18:11
und er sagte mir das die Knochen grösser werden und die Muskulatur so schnell nicht damit fertig wird.
So eine Aussage ist grober Unfug, lassen Sie sich keine solchen Bären mehr aufbinden.

Ist das der erhoffte Rat? Alles Gute. Sie schaffen das. Denn so, wie Sie schreiben, reagiert Ihr Körper wunderbar schnell, im Schlechten wie im Guten. Geben Sie ihm einfach, was ihm gut tut.

Glückliches neues Jahr. BC

Brigitte153
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Hüftarthrose

Beitrag von Brigitte153 » Mi 1. Jan 2020, 18:11

Liebe Frau Cantieni,

Vor einem Jahr war ich wegen starken Ziehens in der Leiste, Oberschenkel, Unterschenkel zum Fuss hin, es fühlte sich an als seien Sehnen und Bänder verdreht, bei einem Physiotherapeuten zur Krankengymnastik in Behandlung, nach der 8 maligen Behandlung konnte ich keine Treppen mehr steigen und runter nur unter Schmerzen . Das Röntgenbild auf dem Rücken liegend ergab, ich hab eine Coxarthrose in der rechten Hüfte, Knorpel sei nicht mehr vorhanden, nur eine OP hilft. Nebenbei muss ich noch erwähnen das ich an beiden Füssen ausgeprägt Hallux habe.
Im Fernsehen sah ich mal das sich jemand mit einem Gelenkexpander täglich das Hüftgelenk mit ganz kleinen Bewegungen auseinander gezogen hat und es ihm geholfen hat gegen die Arthrose, also ging ich ins nächste medizinische Trainingszentrum und fragte ob es dort solch ein
Gerät zu mieten oder zu kaufen gibt . Der Sporttherapeut sagte mir das sei nicht möglich, warum ich es nicht mit Gerätetraining versuche das hilft bei Arthrose er habe viele Arthrosepatienten denen das hilft. Im Vertrauen das es mir auch hilft schloss ich einen Vertrag Laufzeit 24 Monate ab. Im April begann das Training meine Schmerzen wurden immer schlimmer, ich könnte kaum noch laufen hatte Schmerzen beim Auftreten im Sprunggelenk und Knie. Habe es dem Therapeuten mehrmals gesagt und er sagte mir das die Knochen grösser werden und die Muskulatur so schnell nicht damit fertig wird. Ich unterbrach das Training im August, ging zu meinem Orthopäden und liess zwei Osteopathische Behandlungen vornehmen, das linderte etwas meine Beschwerden.
Zu dem Zeitpunkt las ich von Ihrer Methode in einer Zeitschrift, ich machte mich sofort daran alles über Sie und Ihre Methode im Internet anzusehen, fing sofort mit einigen Übungen an die auch sofort meine Schmerzen linderten. Ich kaufte mir Ihre 2 Bücher "Laufen mit Tigerfeeling und das perfekte Beckenbodentraining für sie und ihn". habe bereits auch 5 x ein Cantienica Studio aufgesucht, ich mach jeden Tag Übungen und bin froh wieder gehen zu können und hab das Gefühl es wird immer besser.
Das medizinische Trainingszentrum hatte mir einen neuen Plan erstellt ohne Geräte weiterzumachen sozusagen ein moderates Bewegungstraining, das ich auch schon ein paar mal durchgeführt habe mit dem Ergebnis wieder grosser Schmerzen im Hüfgelenk, kann kaum das Bein beugen und humpel so durch die Wohnung.. Das Zentrum will mich nicht aus dem Vertrag entlassen obwohl es sich doch ihrerseits um eine Fehlberatung handelt durch die ich durch dieses Märtyrium muss und dafür monatl.46 € und vierteljährlich 25 € Beratungsgebühren zahlen muss. Wenn ich deren Vorschläge nicht ausübe sehen sie das als Verweigerung an.
Jetzt bin ich wieder damit beschäftigt nach diesem Rückschlag mit den Cantienica Übungen mein Gehvermögen wieder herzustellen wie es mir schon mal gelungen ist.
Weitere Übungen möchte ich in dem Trainingszentrum auf keine Fall mehr machen möchte mir nicht noch größeren Schaden zufügen . Durch Ihre Methode war ich schon auf dem besten Weg.
Mitte Januar hab ich einen Termin bei meinem Orthopäden ich werde ihn bitten mir ein Attest auszustellen um aus dem Vertrag zu kommen, ich hoffe ich habe Erfolg.

Was würden Sie mir raten?

Ich bin so dankbar über Sie und Ihre Methode gelesen zu haben alles kam zur richtigen Zeit, ein Geschenk des Himmels. Ich wünsche das durch Ihre Methode noch mehr Menschen geholfen wird.

Alles Liebe und Gute für das Neue Jahr wünsche ich Ihnen.
Liebe Grüße
Brigitte

VIELEN DANK

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