Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Sie haben mit der CANTIENICA®-Methode gute Erfahrungen gemacht? Sie möchten andere Menschen mit Ihrem Erfolg motivieren? Hier sind Sie richtig.
Ursula
Beiträge: 13
Registriert: Mo 27. Apr 2009, 11:18

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Ursula » Mo 8. Apr 2019, 18:19

Vielen Dank! Ich hoffe, meine Oberschenkel gestatten bald den Durchblick!
Herzliche Grüße
Ursula

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » Mo 8. Apr 2019, 13:39

Liebe Ursula

Es ist keine Gegenbewegung zum Ausrichten von Psoas und Oberschenkelkopf, sondern im Gegenteil eine Unterstützung: Immer, wenn Sie die Innenseite der Ferse verlängern und am anderen Ende den Schritt hochziehen, aktivieren Sie einen Muskel namens Grazilis. Ich meine mich zu erinnern, dass es in meiner Demo im F&A-Film darum ging, das Becken WIRKLICH aufzurichten, sodass die Oberschenkelinnenseiten nicht mitdrehen und Durchblick bleibt. Und da ist der Grazilis ein guter Helfer.

Wenn Sie die Tendenz haben, das Becken um den Oberschenkelkopf zu wickeln, ist die Idee in jeder Übung und in jeder "Tageshaltung" vorteilhaft. (Dass Sie mich jetzt mit den Hoden öffentlich verpetzen müssen! Ts ts ts und grins ...)

Hier ist er im Bild.

Gruss, BC
Dateianhänge
4-2-550x550.png

Ursula
Beiträge: 13
Registriert: Mo 27. Apr 2009, 11:18

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Ursula » Mo 8. Apr 2019, 11:04

Liebe Frau Cantieni,
ich habe eine Frage zum Q & A-Film vom 2.4.19. Sie erwähnen da ganz kurz "Leisten in den Schritt ziehen" (bzw. "Hoden hochziehen"). Wenn ich das tue, fühlt es sich sehr gut und stabil an, es kommt mir aber vor wie eine Gegenbewegung zum Oberschenkel-Ausdrehen. Wann bzw. bei welcher Übung ziehe ich die Leisten in den Schritt?
Herzliche Grüße
Ursula

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » Mi 13. Mär 2019, 21:27

Liebe Turmalin

Beim Einrollen und Einrunden machen die Menschen die Innenseite der Wirbelsäule kurz, egal, ob in der Brücke oder im "Katzenbuckel". Da geht etwas auf Kosten von etwas anderem. Deshalb versuchen wir die beiden Wörter bewusst und strikt zu umgehen.

Wir möchten auch mit der kleinen Brücke die Beweglichkeit, die Geschmeidigkeit der Wirbelsäule steigern. Zwar dehnt sich das untere Ende des Rückens nach oben, doch wird, ich schwöre, nichts rund, und es rollt auch nichts. Das Steissbein bleibt lang, das Kreuzbein bleibt lang. Die Lendenwirbel bleiben gedehnt, mit offenen Bandscheiben. Die Bauchmuskulatur bleibt lang. Und die Tiefenmuskulatur zwischen Bauch und Rücken wird gedehnt.

Das ist eben der kleine-grosse CANTIENICA®-Unterschied. – Ihr Empfinden klingt stimmig, bitte einfach nicht rund werden und nichts rollen.
Gruss BC

Turmalin
Beiträge: 9
Registriert: Mo 28. Jan 2019, 18:27

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Turmalin » Mi 13. Mär 2019, 18:29

Liebe Frau Cantieni,
vielen Dank mal wieder für Ihre Antwort!
Zu 3.: Mit "Einrollen" - das fühlt sich für mich so an, wenn ich den Anweisungen folge - meine ich eher das "andersrum" Dehnen des unteren Rückens wie bei "Rückenlage, Beine angewinkelt, Sitzbeinhöcker zu den Fersen ziehen und dann zu den Kniekehlen dehnen". Dabei verändert sich doch der untere Rücken. Ich kann einerseits das Kreuzbein zum Kronenpunkt dehnen (gefühltes Hohlkreuz, heut weiß ich daß es keines ist), bei der anderen Anweisung ist es doch eher umgekehrt, und der unterste Rücken vollzieht eine, wenn nicht "Einrollung", so doch minimal in die andere Richtung glattziehende , ja hochziehende (zu den Knien) Bewegung. Das fühlt sich bei mir eben so an, als runde er sich am unteren Ende ein klein wenig, normalerweise ist das eine wohlige Dehnung, im beschrieben Falle war gerade das sehr schmerzhaft, ohne jedoch das Becken zu kippen.

Herzliche Grüße!

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » Sa 9. Mär 2019, 20:21

Liebe Turmalin

1
Das kann ich von Weitem nicht beurteilen. Spannen Sie sich doch einfach noch mehr auf, aktivieren und vernetzen Sie die Faszien und Muskeln noch solider. Wenn es dann nicht mehr knackt, kennen Sie die Lösung.

2
Siehe 1. Gelenke knirschen, wenn die Knorpel oder Knochen aneinander reiben, die "Airbags" also nicht optimal sind. Auch im Kopfgelenk. Kopf hoch.

3
Lektion lernen. Steilhang einnehmen, bewusst auf die Toilette. Je besser Sie aufgespannt sind, umso leichter erledigen sich die kleinen und die grossen Geschäfte. Und wann, wo, warum und wieso um Himmelswillen rollen Sie den unteren Rücken ein? Das tut ihm nicht gut. Nie.

Achtsamkeit ist die Lösung für fast alles ... Herzlich, BC

... ah, die letzte Frage: Minilähmung klingt nach eingeklemmtem Nerv. Nerven können von Knochen (Gelenkteilen) eingeklemmt werden, durch Verkalkungen, auch von verhärteten, verkürzten Muskeln oder Faszien oder beidem.

Turmalin
Beiträge: 9
Registriert: Mo 28. Jan 2019, 18:27

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Turmalin » Sa 9. Mär 2019, 15:20

Liebe Frau Cantieni,
vielen Dank noch für Ihre Antwort neulich. Ja, ich habe mir "Laufen mit Tigerfeeling" kürzlich besorgt und arbeite auch damit.
Es gibt indes neue Fragen:

1. Immer wieder "knackeln" die Knochen oder Gelenke bei mir, wenn ich die Übungen mache bzw. mich aus ihnen löse - ist das ein Hinweise auf unkorrektes Training?

2. Knirschen in den Gelenken (Knie beim Beugen wie zur Kniebeuge, in die Hocke gehen usw., das klingt wie Reißen, tut aber nicht weh), das habe ich seit ca 2 Jahren, gab es vorher nie - ist das das Alter (42) oder geht das wieder weg oder darf es gar nicht da sein? Ich unterscheide zwischen Knirschen und einem ganz seltsamen, feinen Knistern, das ist machmal im Kopfgelenk höre und spüre. Was ist denn das?! Normalerweise ist dieser Wirbelbereich sehr stumm...

3. gestern habe ich mich beim Hinsetzen etwas unachtsam "plumpsen" lassen - aufs Klo nämlich. Der Rücken im Kreuzbeinbereich fand das nicht lustig und ich fühlte dieselben, tränentreibenden Schmerzen wie schon mal vor zwei Jahren. War wie eine Minilähmung und hielt sehr lang an. Das hatte mich damals sehr verunsichert, es fühlte sich nämlich schrecklich an und ich wußte nicht, was es sei. Den physiotherapeuetischen Profi schockte das nicht, es hieß "muskuläre Verspannung" und eine Massage half mir, auf der bewußten Ebene in eine Klarheit zu kommen, daß ich das tiefergehende, psychische Problem am nächsten Tag auf der Handlungsebene angehen konnte.
So auch hier, ich vermute einen Zusammenhang zu einem druckmachenden Thema, der Körper hat evtl. durch den Anlaß des "Plumpsens" drauf reagiert und mir was gemeldet. Thema ist in Arbeit, die Schmerzen gehen zurück, auch mit Hilfe Ihrer Übungen und etwas Teufelskrallencreme. Allerdings fühlt es sich noch sehr muskelkaterig an.
Es war fast unmöglich, den unteren Rücken einzurollen, oder ihn wie bei der kleinen Hängebrücke in Rückenlage zu "liften", jetzt ist es schon sehr abgeklungen - vor allem rechts war das Geschehen ganz heftig.
Was ist da aus Ihrer Sicht passiert, welche Muskeln waren da "beleidigt"?

Herzliche Grüße

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » So 3. Mär 2019, 09:35

Liebe Andrea,

danke für die Aufzeichnung der Fragen und Antworten vom 26.02. Ich habe sie mir heute morgen angeschaut. Sie ist wunderbar.
Waren viele Fragen dabei, die ich auch stellen würde.

Benita beeindruckt mich sehr. Ihre Kraft und Präsenz und die Genauigkeit in den Antworten.

Sonst – vielen Dank Dir für die Organisation.

Bis bald. Gruß aus Spanien.

Vianne

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » So 3. Mär 2019, 09:28

Hallo Andrea,

ich bin durch meine heftigen Rückenschmerzen auf die Cantienica Methode gestoßen. Und seit dem ich , zunächst mit dem Buch unter Anleitung, begonnen habe und deutliche Erleichterung verspürt habe, und nun noch unterstützt mit dem Online Kurs, ja seit dem wird es täglich besser und nach 6 Wochen Cantienica Übungen fast schmerzfrei und deutlich beweglicher. Ich bin sehr froh und zufrieden.
Liebe Grüße,
Belle

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » Do 28. Feb 2019, 09:12

Liebe Turmalin

Kennen Sie das Buch LAUFEN MIT TIGERFEELING? Das zeigt Schritt für Schritt, wie's geht. Da sind auch Fußübungen drin, denn das Abflachen des Quergewölbes durch Hochziehen der Zehen macht die Kettenreaktion und das Leichtlaufen zunichte.

Ich weiss nicht, auf welche Fragen Sie Antwort wünschen, manche beantworten Sie selber ...

Sanduhr ist Sanduhr.

Stetiges Pulsieren, ja.

Herzlich, BC

Turmalin
Beiträge: 9
Registriert: Mo 28. Jan 2019, 18:27

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Turmalin » Mi 27. Feb 2019, 10:45

Guten Morgen,
danke nochmal für die gute Onlinesession gestern für den Kurs!
Das "Rippen am Ort aufschließen" - ist auch das gemeint, wenn es heißt "Sanduhrmuskeln aktivieren"?
Der Brustkorb wird bei mir damit nach oben gezogen, alles "andere" fällt nach unten bzw. wird nach unten in die Länge gezogen, es fühlt sich cantienisch an. Ist bloß noch nicht dauerhaft zu machen.
Um mich nicht steif zu fühlen in der neuen Aufrichtung, muß doch ein stetiges Pulsieren stattfinden? Zusammenziehen, leicht Lösen, Aufspannen, leicht nachlassen und neu spannen... irgendwie geschieht das automatisch, bzw. , wenn ich es nicht erlaubte, würde ich mich eingekastelt fühlen, immer noch weiter wachsen, ausdehnen, alles... geht doch nicht?! Sonst würde ich mich in eine unbewegte Haltung reinmanövrieren, besser fühlt sich eine lebendig-dynamische, also mit beständigen, kleinsten Bewegungen innerlich bewegte "Haltung" an.
Sie erwähnte zum Thema "Laufen" kurz, die meisten Menschen landeten durchaus auf der Fersenkante, also Hackenspitze. Ich glaube, das habe ich früher immer gemacht. Neuerdings "rolle" ich mehr fließend beim Gehen und nach längeren Strecken tut's auch nicht mehr weh im Kreuz/ unterer Rücken. Es fühlt sich auch manchmal so an, als mache mich jeder Schritt länger, wie es beschrieben ist. Und trotzdem mißtraue ich dem neuen Gang, ob's "richtig" ist, beim Joggen komme ich meist leicht voran, aber MInischritte. Und ich hebe die Füße kaum vom Boden. Mein Mann sah mich so laufen und meinte "Die Leute hier können das schon einordnen, weil DU das bist, die wissen ja, daß du immer wieder was Neues ausprobierst..." Hm. Also, er fand's seltsam - ich fand's erstmal schmerzfrei und war auch noch schneller als "früher". Allerdings höre ich beim Abrollen des rechten Fußes immer ein leises Platschen vom Vorfuß desselben - haben Sie eine Ahnung, was das bedeuten könnte? Ich trage die allerflachstmöglichen "Schuhe", nämlich nur eine Lederummantelung, so wie bei den Babyhausschuhen. Gibt's auch in groß. Oder auch Barfußschuhe (senmotic), die wirklich flach sind, nicht den Vorfuß nach oben ziehen. Allerdings haben meine Zehen manchmal eine Tendenz, genau das zu tun, nach oben zu ziehen, vor allem bei manchen Ihrer Übungen (im Stehen, Steilhang usw.). Ist schon besser geworden.

Ich geh mal gleich was ausprobieren, habe jetzt drei Themenporgramme vom Onlinekurs hintereinnader geübt und gucke, wie es mir beim Laufen geht.
Vielen Dank, das war und bleibt superinspirierend! Ihre klare Art gestern hat mich wieder gefreut und neu motiviert!!

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » Mi 13. Feb 2019, 20:34

Jetzt vertrauen Sie sich und Ihrem klugen Körper, sapperlott! "Ah, so ist das. So fühlt sich der LA an. Tiefer Sog von innen."

Körper spüren Zweifel. "Jetzt mache ich hier derart köstliche Sensationen, und der Gast da oben im Kopf sagt 'hoffentlich ist das der wahre BB'."

Weitermachen, die Kundalinifabrik befeuern. Der Körper beeinflusst das Gehirn.

Auch viele Grüsse, BC

Turmalin
Beiträge: 9
Registriert: Mo 28. Jan 2019, 18:27

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Turmalin » Mi 13. Feb 2019, 17:42

Danke mit Begeisterung, ich freu mich!! Ich werde weitermachen, bin mir anscheinend auf der rechten Spur. Übrigens, manchmal haben die "homöopathischen Bewegungen" bei mir die größte Wirkung, das gelingt indes nicht immer. Beispielsweise allein zu denken, die Leisten auszudrehen, verursacht innen drin einen ziemlichen Sog. Genau wie die Vorstellung, was aus dem Boden (bzw. im ausgestreckten Liegen dann "aus der Luft" da vor den Fußsohlen) zu saugen. Starker Sogimpuls von innen. Ich hoffe, es ist der wahre BB...
Viele Grüße!

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » Mi 13. Feb 2019, 10:43

Liebe Turmalin

Punkt 2 lässt mich vermuten, dass Punkt 1 in der Tat ein Entwicklungsschmerz ist. Denn Sie beschreiben die Effekte des guten Atmens bilderbuchreif, und ich kann jedem Detail folgen und zustimmen. Ja, genau so kann es sich anfühlen.

Steigerung wäre: Schulterblätter fliessen automatisch tiefer am Rücken, und all die vielen Muskeln drumrum bleiben entspannt. Es dehnen sich Rippen (Knorpel am Brustbein, Gelenke an den Wirbeln), die Zwischenrippenmuskeln, der kleine Brustmuskel, der Thorax"muskelstern" und die Serratusmuskeln.

Als ich noch in alte Muster fiel, belohnte ich mich immer mit Aufspannen und fünfmal bewusst Atmen.

1
Wenn Sie Ihre SBH bis vor drei Wochen nie bewegten, so kann es schon zu Entwicklungsschmerzen kommen. Besonders in den Dehnungen kann ich den kleinen Brennschmerz bis heute abrufen (mach ich auch mit dem grössten Vergnügen).

Es ist indes auch möglich, dass Sie sich zu weit ausserhalb der SBH verirren, im sogenannten Caput commune. Das ist ein Knotenpunkt von Sehnen, Bändern, Muskeln am oberen Ende der Kniesehne, die treffen sich da von oben, vom Becken, und von unten, vom Bein. (Sie können Caput commune googlen, ich hab g'rad keine Zeit, hier Fotos einzufügen.(

Versuchen Sie mal, die Hüftpfannen zart zusammen zu ziehen, statt der SBH. Oder die Knochenhaut innen am Becken. Einfach herausfinden, wie es sich anfühlt, wenn Sie ultrazart arbeiten. Verschwindet der Schmerz, trifft auch hier Ihre Selbstanalyse zu: zu doll gearbeitet. Bleibt das Ziepen, muss es wohl sein.

Gruss, BC

Turmalin
Beiträge: 9
Registriert: Mo 28. Jan 2019, 18:27

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Turmalin » Mi 13. Feb 2019, 10:01

Guten Morgen,
ich habe wieder zwei Punkte:
1. Seit Beginn des Onlinekurses - Sonntag begann für mich die 3. Woche - habe ich entweder Muskelkater oder Dehnungsschmerz (falls es sowas gibt) von den Sitzbeinhöckern ausgehend bzw. drumherum. Die Schmerzen sind nicht unerträglich, ich wundere mich bloß, daß sie nicht weggehen. Vor allem bei erneutem Dehnen (z.B. Kopf/ Arme zur Erde, Hände auf dem Boden bei der Intensivdehnung aus der 2. Woche) fühlt es sich alles so an, als sagten die Muskeln oder Bänder, was es auch sei, "Laß mich in Ruhe!!"
Habe ich zu viel gemacht, zu doll, zu oft? Jede Tag mit Eifer und am Anfang war es auch total gut, der Schmerz entwickelte sich dann ja erst.

2. Die Atmung - mir ist nach der gestrigen Nacht passiert, daß ich mehr "nach oben" atme, daß ich es kann und will (eine Art Saugglocke da oben, deren Öffnung nach unten zeigt und die Luft von unten hochsaugt? Mir ist mit dem HIrn klar, daß die Luft von oben kommt, durch die Nase geholt wird!! Manchmal auch das innere Bild eines sich öffnenden Blütenkelches im Brustkorbbereich, da sich die Rippen ausdehnen) und es fühlte sich an, als wenn sich mein Oberkörper entlang des Einatems aufspanne. Der Bauch wird lang. Es scheint, als ob dadurch der bisher stets latente Rundrücken keine Chance mehr habe. Beim Ausatmen möchten die "unteren Bauchmuskeln", vor allem Pyramidalis, und andere Rumpfmuskeln von unten "nachstützen", während sie beim Einatmen wiederum eher loslassen.Dieses Geschehen kann ich bewußt "machen". Ist es so richtig?
Wenn ich bewußte Atemzüge mache, so werden sie lang und tief und auf obig beschriebene Weise. Die Schulterdächer heben sich nicht sonderlich dabei vielleicht minimal. Ich kann zugleich die Ellenbogen etwas schwerer nach unten ziehen, dann bleiben die Dächer sowieso da, wo sie sind.Wenn ich wieder unbewußt atme, falle ich ins alte Muster zurück, also irgendwann stelle ich fest, daß ich wieder runder" sitze und ganz leise, fließend aber eben gekrümmt atme. Immerhin fällt es mir auf.

Herzliche Grüße, ich bleib dran!!

Import
Beiträge: 451
Registriert: Di 15. Feb 2011, 23:23

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Import » So 10. Feb 2019, 12:53

Liebe Benita

Ich bin glückliche Besitzerin Deines Online-Kurses, den ich mir leider erst gestern zu Gemüte führen konnte. Es war ausserordentlich erholsam und reassuring, Deine klaren, überzeugenden Worte zu hören. Langsam begann ich schon, mich verunsichert zu fühlen mit der ganzen Flut von Achtsamkeits- und Bauchatmungs-Ratschlägen.

Ich wünsche Dir eine rundum gute Zeit.

Herzliche Grüsse, A.T. (per E-Mail)

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » Do 7. Feb 2019, 18:28

Der Turmalin ist nicht umsonst mein Lieblingsstein ...
Turmalin hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 12:32
Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-ProgrammBeitrags-Details Zitat Turmalin
Turmalin hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 12:32
ein für JEDEN geeignetes Werkzeug zur Selbsterforschung und-findung
So schön gesagt. Sie haben ein paar Meckereien gut.

Herzlich, BC

Turmalin
Beiträge: 9
Registriert: Mo 28. Jan 2019, 18:27

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Turmalin » Do 7. Feb 2019, 12:32

Liebe Frau Cantieni,
danke von Herzen, Ihr "Gemecker" tut nicht weh, ich kann das einordnen und finde Ihre Schreibe auch hier sehr erfrischend. Und weiß es sehr wohl zu schätzen, welche Zeit Sie sich fürs Antworten nehmen. Die Methode bleibt indes, was sie ist, nämlich ein für JEDEN geeignetes Werkzeug zur Selbsterforschung und-findung. Für mich ist dies das Allerwichtigste, mich zurückzuholen, auf allen erdenklichen Ebenen, darum bleib ich ja dran ;-)
Viele Grüße!

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » Do 7. Feb 2019, 09:15

Turmalin, wenn Sie die Filmchen 5x beschleunigt durchlaufen lassen, sehen Sie die Bewegungen klar und deutlich. In ihrer vermeintlich winzigen Grösse ... BC

Benita Cantieni
Beiträge: 2595
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: Gut vorbereitet für das 6-Wochen-Online-Programm

Beitrag von Benita Cantieni » Do 7. Feb 2019, 08:36

Liebe Turmalin

Ist es denn so schwer, hinzuschauen und abzuschreiben, wie die Übung überschrieben ist? Übung 5 oder 6 oder Übung Organrutsche oder Pyramide? Damit ich nicht Detektivarbeit machen muss, wovon Sie reden, was sie meinen? Ich bin Unternehmerin mit einem 80-Arbeitsstunden-Wochenpensum, und jede Frage zum Online-Programm ausserhalb der Frage-Anwort-Termine ist zusätzliche Arbeit für mich.

1. Ich rede nicht von Schulter, sondern von Oberarmkugel, Schulterdach, Schlüsselbein, Schulterblatt. Wenn Sie schmerz- und knackfrei werden wollen, müssen Sie sich die Mühe machen, die einzelnen Knochen zu erspüren und wirklich das wahrnehmen, was ich beschreibe.

Schulterapparatur, senkrechte Kreise, Armeapparat – ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen. Diese Worte verwende ich nicht, meine ich nicht.

2. Hochturm: Danke. Auch da verstehe ich Ihre Frage nicht. Es kann nur eine Richtung für eine Dehnung geben: Vom Boden weg. Alles andere wäre Zusammenstauchen.

Sehen Sie sich bitte die Aufzeichnung von Fragen und Antworten an, da war der Hochturm ein Thema, ich habe ihn vorgemacht.

3. Beckenkamm-Flügel: Sie sagen, Sie hätten alles gelesen und angeschaut, was ich zur Vorbereitung geschrieben und gefilmt habe. Da erkläre ich: meine Methode ist Knochenarbeit, die Knochen haben eine Intelligenz, sie können im Fleisch bewegt werden. Jedes Gelenk wird von Ihnen benutzt, entweder, indem sie es unbewusst einfach nur amortisieren und kaputtmachen. Oder indem Sie die Gelenke kennenlernen, spüren und artgerecht benutzen. Die Kreuzbeingelenke sind, wie die Schultergelenkteile, wichtige Schaltstellen am Körper. SIE KÖNNEN BEWEGT WERDEN. Das ist die Natur eines Gelenkes. Millimeterbewegungen der Knochen im Fleisch sind der Unterschied zwischen Arthrose und Gesundheit, Schmerz und Wohlbefinden, Beweglichkeit und Steifheit. Und so weiter.

Wenn Sie die Möglichkeit, dass Rippen umgeformt werden können, Fussknochen sortiert, Beckenkämme erweitert, erhöht, ausgedehnt, Schädelknochen expandiert, Schulterblätter begradigt, Schlüsselbeine verlängert werden können, rigoros ablehnen, so ist die CANTIENICA®-Methode vielleicht einfach nichts für Sie. Und ich will Sie hier nicht überzeugen. Es klappt nur, wenn Sie es auch wollen. Aber dann ...

Ah. Mecker mecker. Jetzt habe ich auch gemeckert ... schreiben Sie das nächstes Mal an den Anfang. "Ich mecker ja nur ..." Dranbleiben, es lohnt sich. Und halt noch mal im Glossar nachlesen, was wir zu den Abbildungen von Oberarmkugel, Schulterdach, Schulterblatt, Schlüsselbein, Brustbein, Ellbogen, Armknochen schreiben.

Herzlich, BC

Antworten