Hallo
Was halte ich von Kieferoperationen –– Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, wenn sie sorgfältig und gut geplant und durchgeführt werden, sind sie ein Segen. Ich hatte, aus ganz anderen Gründen und bevor ich mich an meine Körperforschung machte, mehrere Kieferoperationen, und alles kam gut.
Auch mit Zahnschienen mache ich gerade sehr gute Erfahrungen. Ein Zahn entschied, sich horizontal einzurichten. Mit Zungenmassage brachte ich das auch nicht mehr hin, so sehr ich es versuchte. (Ich brachte meinen Zahnarzt dazu, die Folien so zu "programmieren", dass sie die Zähne 3-D verschrauben. Es funktioniert.)
Sie kennen die reziproken Zusammenhänge und Wirkungen zwischen Becken, Brustkorb, Kiefer und können mit Übungen gegensteuern, wenn die Gelenke Unterstützung brauchen.
Kennen Sie Dentosophie? Ich wünschte, ich hätte diese Möglichkeit zum Umformen von Mundboden, Gaumen, Zahnreihen früher kennengelernt, also vor meinen OP's vor fast 40 Jahren. Kirsten Bauer ist CANTIENICA®-Trainerin und Dentosophin in München und spezialisiert sich auf die Arbeit mit Kiefer und Zähnen, eingebettet in die cantienische Ganzkörpervernetzung.
Das wäre meine Empfehlung für eine Zeitmeinung, vielleicht können Sie mit zusätzlichem dentosophischem Training Ihre Kiefer umformen.
https://www.kirstenbauer.de/
Kirsten begleitet auch per Zoom. Richten Sie einen herzlichen Gruss aus, falls Sie die Empfehlung umsetzen.
Hier können Sie Kirsten in meinem Podcast kennenlernen:
https://cantienica.com/was-macht-eigent ... anzen-tag/
Wenn Sie sich für die OP entscheiden, wünsche ich Ihnen herzlich alles Gute, BC
Kieferstellung und Gesichtssymetrie
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Benita Cantieni
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Re: Kieferstellung und Gesichtssymetrie
Liebe Frau Cantieni,
ich habe hierzu nochmal eine Frage. Ich übe jetzt seit fast zwei Jahren mit Cantienica (im Studio, Zuhause und auch immer wieder Einzeltrainings) und habe insgesamt ein gutes Körpergefühl dadurch gewonnen. Beim Kiefer (s.u.) komme ich nicht weiter. Die Fehlstellung (offener Biss und insgesamt verschachtelte und nach innen geneigte Zähne, dadurch auch Probleme mit freiliegenden Zahnhälsen) ist unverändert und die Zunge kommt immernoch oft nach vorne. Nach einigem Abwägen war ich jetzt bei einem mir bekannten Kieferorthopäden, dem ich zumindest menschlich vertraue. Er sagte, die Kiefer seien einfach zu schmal, die Zunge passt weder oben noch unten zwischen die Zähne, deswegen die Probleme mit der Zungenruhelage. Man könne es auf Zahnebene mit Schienen richten oder direkt auf Kieferebene, was nachhaltiger und umfassender wäre und laut ihm die gesamte Körperhaltung, die Nasenatmung (habe oft Sinusitis) und die Muskulatur im Rücken und Becken positiv beeinflussen würde, weil dann da endlich die Spannung raus wäre. Dafür würde der Kiefer chirurgisch geweitet (an der Stelle, an der er im Kindesalter verknöchert, wird gelockert). Der Kieferorthopäde sieht immerhin den Kiefer und die Zunge im Gesamtkontext des Körpers und empfiehlt explizit das Zusammenarbeiten mit Osteopathen und die Berücksichtigung der Körperhaltung.
Ich bin nach diesem Gespräch hin- und hergerissen. Einerseits scheue ich einen so massiven Eingriff in die gesamte Statik meines Körpers und andererseits erscheint es mir wie eine wunderbare Chance, meinen Körper endlich vollends ins Lot bringen zu können, wenn die Zunge endlich wirklich entspannt ng machen kann (bisher muss ich sie dazu halt immer irgendwie zwischen die zähne schieben weil einfach wirklich kein Platz ist) und ober- und Unterkiefer endlich wieder richtig aufeinanderpassen. Die Möglichkeit, "nur" über Haltung und Zungentraining meinen Kieferknochen tatsächlich substantiell also so weit weiten zu können, dass alle Zähne bequem nebeneinander passen, sich der biss schließt und die Zunge Platz hat, sehe ich irgendwie nicht, zumal ich ja schon zwei Jahre übe.
Was denken sie über so einen chirurgischen Eingriff? Nur die Zähne hinzuschieben kommt mir vor wie nichts halbes und nichts ganzes.
ich habe hierzu nochmal eine Frage. Ich übe jetzt seit fast zwei Jahren mit Cantienica (im Studio, Zuhause und auch immer wieder Einzeltrainings) und habe insgesamt ein gutes Körpergefühl dadurch gewonnen. Beim Kiefer (s.u.) komme ich nicht weiter. Die Fehlstellung (offener Biss und insgesamt verschachtelte und nach innen geneigte Zähne, dadurch auch Probleme mit freiliegenden Zahnhälsen) ist unverändert und die Zunge kommt immernoch oft nach vorne. Nach einigem Abwägen war ich jetzt bei einem mir bekannten Kieferorthopäden, dem ich zumindest menschlich vertraue. Er sagte, die Kiefer seien einfach zu schmal, die Zunge passt weder oben noch unten zwischen die Zähne, deswegen die Probleme mit der Zungenruhelage. Man könne es auf Zahnebene mit Schienen richten oder direkt auf Kieferebene, was nachhaltiger und umfassender wäre und laut ihm die gesamte Körperhaltung, die Nasenatmung (habe oft Sinusitis) und die Muskulatur im Rücken und Becken positiv beeinflussen würde, weil dann da endlich die Spannung raus wäre. Dafür würde der Kiefer chirurgisch geweitet (an der Stelle, an der er im Kindesalter verknöchert, wird gelockert). Der Kieferorthopäde sieht immerhin den Kiefer und die Zunge im Gesamtkontext des Körpers und empfiehlt explizit das Zusammenarbeiten mit Osteopathen und die Berücksichtigung der Körperhaltung.
Ich bin nach diesem Gespräch hin- und hergerissen. Einerseits scheue ich einen so massiven Eingriff in die gesamte Statik meines Körpers und andererseits erscheint es mir wie eine wunderbare Chance, meinen Körper endlich vollends ins Lot bringen zu können, wenn die Zunge endlich wirklich entspannt ng machen kann (bisher muss ich sie dazu halt immer irgendwie zwischen die zähne schieben weil einfach wirklich kein Platz ist) und ober- und Unterkiefer endlich wieder richtig aufeinanderpassen. Die Möglichkeit, "nur" über Haltung und Zungentraining meinen Kieferknochen tatsächlich substantiell also so weit weiten zu können, dass alle Zähne bequem nebeneinander passen, sich der biss schließt und die Zunge Platz hat, sehe ich irgendwie nicht, zumal ich ja schon zwei Jahre übe.
Was denken sie über so einen chirurgischen Eingriff? Nur die Zähne hinzuschieben kommt mir vor wie nichts halbes und nichts ganzes.
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Benita Cantieni
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Re: Kieferstellung und Gesichtssymetrie
Fein.
Klar geht Ausatmen durch die Nase, es ist nur schade um die eustachische Röhre und das perfekte System ... Ausserdem hält Ausatmen durch den Mund Lippen und Kinnpartie schön, weil nichts zusammegekniffen wird.
Welchen Stuhl meinen Sie? Der Stuhl, auf dem Model Tamara sitzt? Das ist ein höhenverstellbarer Design-Bürostuhl. Wir sind umgezogen, er hat einen neuen Besitzer, ich kann die Marke nicht nachsehen.
Google/Bürostuhl/Bilder durchklicken, wahrscheinlich begegnen Sie dem Teil.
Mit einem Yogablock können Sie jeden Hocker so einrichten, dass Ihre Hüftpfannen über den Kniekehlen stehen. Haben Sie Budget, empfehlen wir Klavierstühle, die sind stufenlos verstellbar und haben eine flache Oberfläche.
Gruss, BC
Klar geht Ausatmen durch die Nase, es ist nur schade um die eustachische Röhre und das perfekte System ... Ausserdem hält Ausatmen durch den Mund Lippen und Kinnpartie schön, weil nichts zusammegekniffen wird.
Welchen Stuhl meinen Sie? Der Stuhl, auf dem Model Tamara sitzt? Das ist ein höhenverstellbarer Design-Bürostuhl. Wir sind umgezogen, er hat einen neuen Besitzer, ich kann die Marke nicht nachsehen.
Google/Bürostuhl/Bilder durchklicken, wahrscheinlich begegnen Sie dem Teil.
Mit einem Yogablock können Sie jeden Hocker so einrichten, dass Ihre Hüftpfannen über den Kniekehlen stehen. Haben Sie Budget, empfehlen wir Klavierstühle, die sind stufenlos verstellbar und haben eine flache Oberfläche.
Gruss, BC
Re: Kieferstellung und Gesichtssymetrie
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Antwort und die Adressen zur Dentosophie. Da werde ich drum kümmern, sobald ich etwas Luft habe. Und bis dahin ng ng ng.
Ausatmen durch den Mund fällt mir sehr schwer. Geht es auch durch die Nase? Solange die Zunge aufgerichtet bleibt?
Eine ganz andere Frage hab ich heute noch: Was ist das für ein Stuhl im aktuell über den Newsletter versendeten Büroworkout? Es ist so schwer, höhenverstellbare Stühle auf Rollen und mit ganz ebener, kaum oder nicht gepolsterter Sitzfläche zu bekommen (viele haben irgendwelche Vertiefungen, Wannen, Schalen etc)...
Ausatmen durch den Mund fällt mir sehr schwer. Geht es auch durch die Nase? Solange die Zunge aufgerichtet bleibt?
Eine ganz andere Frage hab ich heute noch: Was ist das für ein Stuhl im aktuell über den Newsletter versendeten Büroworkout? Es ist so schwer, höhenverstellbare Stühle auf Rollen und mit ganz ebener, kaum oder nicht gepolsterter Sitzfläche zu bekommen (viele haben irgendwelche Vertiefungen, Wannen, Schalen etc)...
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Benita Cantieni
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Re: Kieferstellung und Gesichtssymetrie
Hallo Laus
Zunge aufrichten, immer und immer wieder: Summen Sie das N zu "Ng ng" bei jeder Gelegenheit. Es richtet den Zungenkörper auf, richtet die Kiefergelenke und erleichtert insgesamt die Aufspannung. Nebenbei entspannt es den ventralen Vagus über die Nerven durch das Gesicht. Abschliessen mit einem samtweichen G, das den Kehlkopf entspannt.
Durch die Nase einatmen, durch den Mund ausatmen, MIT AUFGERICHTETER ZUNGE, das dosiert den Luftstrahl beim Ausatmen und unterstützt das lange, langsame Ausatmen.
Pflaster auf den Mund in der Nacht wird gerade sehr kritisiert in den Medien. Ich mache es, auch gegen Knirschen und Schnarchen. Allerdings pflastere ich den Mund nicht zu, sondern halte nur die Lippen in Form, mit sanften Pflastern, entweder X-Form oder Gittertapes. So kann ich immer noch durch den Mund ausatmen, denn so meint es unser Bauplan: Durch die Nase ein, durch den Mund aus.
Retainer: Da muss ich passen. Ich habe keine Erfahrung. In meinem Kolleg:innenkreis gibt es alle Varianten. Eine enge Mitarbeiterin liess die Retainer entfernen und hält den Kiefer über das Becken an Ort, stabil und entspannt. Bis jetzt bleiben die Zähne sehr schön an Ort. Eine andere Kollegin wollte nicht auf den Retainer verzichten, arrangierte sich mit den Beckenschmerzen und hat jetzt ein künstliches Hüftgelenk ... Mein Lieblingsnachbar L., 14, muss die Retainer behalten, er hat konstant Wanderschmerzen in den Beckengelenken.
Ich sammle gerade meine Erfahrungen. Ich liess mir einen Zahn ziehen, der 70 Jahre lang machte, was er wollte und sich einen Deut um meine Versuche scherte, ihn auf die Reihe zu kriegen. "Es sind nur noch Folien, keine Spangen", sprach der Zahnarzt, und ich wollte es glauben. Nun bin ich seit vier Wochen und wahrscheinlich noch 20 Wochen damit beschäftigt, meine Knochen neu zu sortieren. Ich bin überzeugt, dass mich die Erfahrung zu neuen Erkenntnissen führt. Die sind jetzt und hier nicht spruchreif.
Ich kann Ihnen zwei Adressen sehr empfehlen: https://dentosophie.de/
Da hat sich sogar mein "Zunge macht Männchen" in den Handbüchern verewigt.
Meine Kollegin Kirsten Bauer kombiniert sehr erfolgreich CANTIENICA® mit den dentosophischen Übungen: https://www.kirstenbauer.de/
Maria Kageaki nähert sich der Zahn- und Kiefergesundheit sehr vielschichtig: https://mariakageaki.com/zahngesundheit/
Sofortmassnahme: Zunge trainieren. Training bringt's. Programmieren Sie Ihr Smartphone, es soll Sie alle 10 Minuten an Nnnnnnnnnnnnnnnn ...........g erinnern.
Herzlich, BC
Zunge aufrichten, immer und immer wieder: Summen Sie das N zu "Ng ng" bei jeder Gelegenheit. Es richtet den Zungenkörper auf, richtet die Kiefergelenke und erleichtert insgesamt die Aufspannung. Nebenbei entspannt es den ventralen Vagus über die Nerven durch das Gesicht. Abschliessen mit einem samtweichen G, das den Kehlkopf entspannt.
Durch die Nase einatmen, durch den Mund ausatmen, MIT AUFGERICHTETER ZUNGE, das dosiert den Luftstrahl beim Ausatmen und unterstützt das lange, langsame Ausatmen.
Pflaster auf den Mund in der Nacht wird gerade sehr kritisiert in den Medien. Ich mache es, auch gegen Knirschen und Schnarchen. Allerdings pflastere ich den Mund nicht zu, sondern halte nur die Lippen in Form, mit sanften Pflastern, entweder X-Form oder Gittertapes. So kann ich immer noch durch den Mund ausatmen, denn so meint es unser Bauplan: Durch die Nase ein, durch den Mund aus.
Retainer: Da muss ich passen. Ich habe keine Erfahrung. In meinem Kolleg:innenkreis gibt es alle Varianten. Eine enge Mitarbeiterin liess die Retainer entfernen und hält den Kiefer über das Becken an Ort, stabil und entspannt. Bis jetzt bleiben die Zähne sehr schön an Ort. Eine andere Kollegin wollte nicht auf den Retainer verzichten, arrangierte sich mit den Beckenschmerzen und hat jetzt ein künstliches Hüftgelenk ... Mein Lieblingsnachbar L., 14, muss die Retainer behalten, er hat konstant Wanderschmerzen in den Beckengelenken.
Ich sammle gerade meine Erfahrungen. Ich liess mir einen Zahn ziehen, der 70 Jahre lang machte, was er wollte und sich einen Deut um meine Versuche scherte, ihn auf die Reihe zu kriegen. "Es sind nur noch Folien, keine Spangen", sprach der Zahnarzt, und ich wollte es glauben. Nun bin ich seit vier Wochen und wahrscheinlich noch 20 Wochen damit beschäftigt, meine Knochen neu zu sortieren. Ich bin überzeugt, dass mich die Erfahrung zu neuen Erkenntnissen führt. Die sind jetzt und hier nicht spruchreif.
Ich kann Ihnen zwei Adressen sehr empfehlen: https://dentosophie.de/
Da hat sich sogar mein "Zunge macht Männchen" in den Handbüchern verewigt.
Meine Kollegin Kirsten Bauer kombiniert sehr erfolgreich CANTIENICA® mit den dentosophischen Übungen: https://www.kirstenbauer.de/
Maria Kageaki nähert sich der Zahn- und Kiefergesundheit sehr vielschichtig: https://mariakageaki.com/zahngesundheit/
Sofortmassnahme: Zunge trainieren. Training bringt's. Programmieren Sie Ihr Smartphone, es soll Sie alle 10 Minuten an Nnnnnnnnnnnnnnnn ...........g erinnern.
Herzlich, BC
Re: Kieferstellung und Gesichtssymetrie
Hallo Frau Cantieni,
ich habe auch eine Frage zum Kiefer.
Als Jugendliche wurden mir drei Zähne gezogen, es sei zu wenig Platz im Kiefer (Schneidezähne standen verschachtelt) und alles mit einer Zahnspange "begradigt". Heute denke ich, dass es sicher hilfreich gewesen wäre, wenn mir mal jemand gesagt hätte, dass ich die Zunge nicht immer gegen die Zähne schieben soll im Ruhezustand. Das passiert mir bis heute, dass ich, wenn ich unachtsam bin, die Zunge nach vorne schiebe, gegen die obere Zahnreihe und durch den leicht offenen Biss dann mit der Zungenspitze gegen den oberen Bereich der Unterlippe. Übe immer wieder ng, aber bislang ist das Gewohnte leider recht hartnäckig, auch im Schlaf kommt die Zunge wieder vor. Hab auch eine leichte Tendenz zum fliehenden Kinn.
Nun zu meiner Frage. Hinter die oberen Schneidezähne wurde damals im Anschluss an die Zahnspange ein Draht (Retainer) geklebt um erneutes Verschieben zu verhindern. Als dieser vor einigen Jahren abbrach, schoben sich die Zähne tatsächlich direkt wieder übereinander (obwohl der Zahnarzt beteuerte, das würde nicht passieren) und es entwickelte sich ein leicht offener Biss. Als das auffiel, wurde ein neuer Retainer geklebt, damit es sich nicht noch weiter verschiebt. Nun frage ich mich und Sie: sollte ich den Retainer entfernen lassen, um meinem Kiefer die Chance zu geben, alles wieder in eine richtige Ordnung zu bringen. Oder lieber nicht, grade wenn die Zunge oft noch falsch liegt?
Vielen Dank im Voraus
ich habe auch eine Frage zum Kiefer.
Als Jugendliche wurden mir drei Zähne gezogen, es sei zu wenig Platz im Kiefer (Schneidezähne standen verschachtelt) und alles mit einer Zahnspange "begradigt". Heute denke ich, dass es sicher hilfreich gewesen wäre, wenn mir mal jemand gesagt hätte, dass ich die Zunge nicht immer gegen die Zähne schieben soll im Ruhezustand. Das passiert mir bis heute, dass ich, wenn ich unachtsam bin, die Zunge nach vorne schiebe, gegen die obere Zahnreihe und durch den leicht offenen Biss dann mit der Zungenspitze gegen den oberen Bereich der Unterlippe. Übe immer wieder ng, aber bislang ist das Gewohnte leider recht hartnäckig, auch im Schlaf kommt die Zunge wieder vor. Hab auch eine leichte Tendenz zum fliehenden Kinn.
Nun zu meiner Frage. Hinter die oberen Schneidezähne wurde damals im Anschluss an die Zahnspange ein Draht (Retainer) geklebt um erneutes Verschieben zu verhindern. Als dieser vor einigen Jahren abbrach, schoben sich die Zähne tatsächlich direkt wieder übereinander (obwohl der Zahnarzt beteuerte, das würde nicht passieren) und es entwickelte sich ein leicht offener Biss. Als das auffiel, wurde ein neuer Retainer geklebt, damit es sich nicht noch weiter verschiebt. Nun frage ich mich und Sie: sollte ich den Retainer entfernen lassen, um meinem Kiefer die Chance zu geben, alles wieder in eine richtige Ordnung zu bringen. Oder lieber nicht, grade wenn die Zunge oft noch falsch liegt?
Vielen Dank im Voraus
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Benita Cantieni
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Re: Kieferstellung und Gesichtssymetrie
Hallo Verena
Im aufwendigen Intro zur CANTIENICA®-Vivatomie ca. Minute 42plus beschreibe ich, was die gute Kopfhaltung ausmacht: Kinn steht im rechten Winkel zum aufgerichteten Hals am aufgespannten Torso. Oberkiefer, Unterkiefer und mit ihnen die Kiefergelenke sind ohne Zug, ohne Spannung, ohne Druck, mit Gelenkraum für reibungslose Bewegung.
Die Zunge, die im Mund Männchen macht, soll die Ausrichtung des Schädels stabilisieren. Im Intro sehen Sie den Muskel, der den Mundboden mit der Schädelbasis verbindet und die aufgerichtete Zunge.
Die Zunge soll nicht Unter- oder Oberkiefer verschieben. Da verwechseln, übersehen oder überhören Sie etwas – oder machen zu viel... Kopf gut stellen, und dann bleibt er so, der Kopf, und die Zunge richtet sich auf, um die Stellung zu stabilisieren. "Ng ng ng ng" löst keine Gelenkbewegung aus, nur Aufspannung in Gaumen und Mundboden, Ausdehnung der Knöchelchen und Muskeln.
Die Symmetrie des Schädels wird sich durch das Training ausgleichend verändern. Wahrscheinlich sind auch die Schlüsselbeine und die Schulterblätter asymmetrisch. Setzen Sie das Bild mit den Längsquadranten auch am Hals um. Vorne rechts vom Schlüsselbein bis zum Unterkiefer, hinten links vom Schulterblattoberrand zum Schädel, vier Paare, wie für den Torso beschrieben. Das dehnt und kräftigt die Halsmuskeln und hilft, den Schädel perfekt auszurichten. Manchmal leite ich die Quadranten auch für die aufgerichtete Zunge an. Probieren Sie's aus.
Sie können zusätzlich Diagonalen durch den Schädel denken, von Kinnspitze diagonal zu Hinterkopf. Von der Schädelbasis diagonal zu den Schläfen.
Sie können auch im Unterkiefer und im Oberkiefer Diagonalen machen. Und mit Ihrer guten Körperwahrnehmung können Sie auch vor dem Spiegel die tiefer stehenden Zahnreihe anheben und die höher stehende Reihe leicht senken.
Die Ohren geben auch gute Hinweise. Stehen sie symmetrisch, steht wahrscheinlich auch der Kopf gut.
Möchten Sie das genauer wissen: FACEFORMING MIT TIGERFEELING ist überarbeitet und neu aufgelegt. Verlag Südwest. https://shop.cantienica.ch/
Sie können die Übungen aus dem Buch einfach in die Meisterklasse übernehmen. Falls Sie nicht gern lesen: Es gibt einen Faceforming-Videokurs. Beide Kurse nebeneinander scheinen mir eine Überfrachtung. Die Kopf- und Kieferübungen aus dem Buch in die Meisterklasse-Workouts übernehmen ist einfach, besonders für Sie mit Ihrer guten Körperwahrnehmung und Selbstbeobachtung.
Weiterhin viel Spass und vor allem nachhaltige Erfolge wünscht BC
Im aufwendigen Intro zur CANTIENICA®-Vivatomie ca. Minute 42plus beschreibe ich, was die gute Kopfhaltung ausmacht: Kinn steht im rechten Winkel zum aufgerichteten Hals am aufgespannten Torso. Oberkiefer, Unterkiefer und mit ihnen die Kiefergelenke sind ohne Zug, ohne Spannung, ohne Druck, mit Gelenkraum für reibungslose Bewegung.
Die Zunge, die im Mund Männchen macht, soll die Ausrichtung des Schädels stabilisieren. Im Intro sehen Sie den Muskel, der den Mundboden mit der Schädelbasis verbindet und die aufgerichtete Zunge.
Die Zunge soll nicht Unter- oder Oberkiefer verschieben. Da verwechseln, übersehen oder überhören Sie etwas – oder machen zu viel... Kopf gut stellen, und dann bleibt er so, der Kopf, und die Zunge richtet sich auf, um die Stellung zu stabilisieren. "Ng ng ng ng" löst keine Gelenkbewegung aus, nur Aufspannung in Gaumen und Mundboden, Ausdehnung der Knöchelchen und Muskeln.
Die Symmetrie des Schädels wird sich durch das Training ausgleichend verändern. Wahrscheinlich sind auch die Schlüsselbeine und die Schulterblätter asymmetrisch. Setzen Sie das Bild mit den Längsquadranten auch am Hals um. Vorne rechts vom Schlüsselbein bis zum Unterkiefer, hinten links vom Schulterblattoberrand zum Schädel, vier Paare, wie für den Torso beschrieben. Das dehnt und kräftigt die Halsmuskeln und hilft, den Schädel perfekt auszurichten. Manchmal leite ich die Quadranten auch für die aufgerichtete Zunge an. Probieren Sie's aus.
Sie können zusätzlich Diagonalen durch den Schädel denken, von Kinnspitze diagonal zu Hinterkopf. Von der Schädelbasis diagonal zu den Schläfen.
Sie können auch im Unterkiefer und im Oberkiefer Diagonalen machen. Und mit Ihrer guten Körperwahrnehmung können Sie auch vor dem Spiegel die tiefer stehenden Zahnreihe anheben und die höher stehende Reihe leicht senken.
Die Ohren geben auch gute Hinweise. Stehen sie symmetrisch, steht wahrscheinlich auch der Kopf gut.
Möchten Sie das genauer wissen: FACEFORMING MIT TIGERFEELING ist überarbeitet und neu aufgelegt. Verlag Südwest. https://shop.cantienica.ch/
Sie können die Übungen aus dem Buch einfach in die Meisterklasse übernehmen. Falls Sie nicht gern lesen: Es gibt einen Faceforming-Videokurs. Beide Kurse nebeneinander scheinen mir eine Überfrachtung. Die Kopf- und Kieferübungen aus dem Buch in die Meisterklasse-Workouts übernehmen ist einfach, besonders für Sie mit Ihrer guten Körperwahrnehmung und Selbstbeobachtung.
Weiterhin viel Spass und vor allem nachhaltige Erfolge wünscht BC
Kieferstellung und Gesichtssymetrie
Liebe Benita Cantieni,
ich mache seit einigen Wochen den Maisterklassen-Onlinekurs und trainiere zwei Mal pro Woche und ich liebe es!
Ich habe eine Frage zur Kieferstellung und Gesichtssymetrie. Mir ist aufgefallen, dass meine linken oberen Zähne weiter nach unten reichen als auf der rechten Seite. Diese Asymmetrie habe ich zwar schon lange, aber ich habe den Eindruck, dass sie etwas ausgeprägter geworden ist. Auch mein Unterkiefer liegt eher zu weit zurück, das hat sich mit der Zeit ebenfalls verstärkt.
Meine Frage ist: Kann ich durch regelmäßige Training auch meine Gesichtssymmetrie verbessern und das Unterkiefer weiter nach vorne bringen?
Tagsüber übe ich oft das "ng" mit aufgerichteter Zunge. Dabei habe ich zwei Positionen entdeckt, eine mit den Kiefer weiter hinten und eine weiter vorne. Soll der Kiefer beim Zunge-Aufrichten immer leicht nach vorne kommen?
Danke!
Liebe Grüße,
Verena
ich mache seit einigen Wochen den Maisterklassen-Onlinekurs und trainiere zwei Mal pro Woche und ich liebe es!
Ich habe eine Frage zur Kieferstellung und Gesichtssymetrie. Mir ist aufgefallen, dass meine linken oberen Zähne weiter nach unten reichen als auf der rechten Seite. Diese Asymmetrie habe ich zwar schon lange, aber ich habe den Eindruck, dass sie etwas ausgeprägter geworden ist. Auch mein Unterkiefer liegt eher zu weit zurück, das hat sich mit der Zeit ebenfalls verstärkt.
Meine Frage ist: Kann ich durch regelmäßige Training auch meine Gesichtssymmetrie verbessern und das Unterkiefer weiter nach vorne bringen?
Tagsüber übe ich oft das "ng" mit aufgerichteter Zunge. Dabei habe ich zwei Positionen entdeckt, eine mit den Kiefer weiter hinten und eine weiter vorne. Soll der Kiefer beim Zunge-Aufrichten immer leicht nach vorne kommen?
Danke!
Liebe Grüße,
Verena