Geplante Netz OP

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Benita Cantieni
Beiträge: 3259
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Re: Geplante Netz OP

Beitrag von Benita Cantieni »

Liebe BaLu

Mein Mitgefühl.

Ich bin nicht Ärztin und stelle keine Ferndiagnosen. Meine Meinung zu Netzen zur Stabilisierung von Bindegewebe und zum Hochhalten von Organen kennen Sie offensichtlich: Es kann gutgehen, es kann schiefgehen. Letzteres ist häufiger der Fall.

Also.
Organsenkung. 

Endometriose.
Neuer Prolaps nach Hustenanfall.

Kraft-Tennis über 40.

Senkung-OP.

Biofeedbacktraining ohne nachhaltigen Erfolg.



Das alles spricht dafür, dass Sie enormen Druck von oben nach unten ausüben. Vergessen Sie den schrott-redenden Arzt und machen Sie Beckenbodentraining zu dem, was es sein MUSS: Ganzkörpertraining.



Fangen Sie sofort an mit dem Training, finden Sie sofort heraus, dass CANTIENICA® Körper in Evolution hilft. Sie müssen die lindernde Wirkung sofort spüren, Erfolge innerhalb drei Wochen, und wenn Sie dranbleiben, ist die Wirkung nachhaltig.



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Resümee: Sie können weiter an sich herumpfuschen lassen oder Sie können die gewaltige Intelligenz entdecken und entwickeln, die in Ihnen steckt, in Ihrem Körper, in Ihren Knochen-Faszien-Bänder-Sehnen-Muskeln. Nicht im Arzt, der Ihr Bindegewebe zu Schrott macht. Ist es nämlich nicht. Es ist ihr bestes Bindegewebe, behandeln Sie es gut.



Alles Gute für Sie, BC
BaLu
Beiträge: 1
Registriert: 4. Dezember 2025, 08:01

Geplante Netz OP

Beitrag von BaLu »

Liebe Frau Cantieni,

Ich hatte bereits im letzten Jahr (November) eine Senkungs-OP, wo mit einer Naht-Verstärkung gearbeitet wurde (und LASH). Kurz darauf war es besser, aber nur wenige Monate - dann spürte ich schon wieder etwas, aber beide Ärtinnen meinten, es sei alles gut. Alles sei „bombenfest“ und ich solle Sport machen, wie ich mag. (Ich bin 44) 5 Tage in der Woche trainierte ich meinen Beckenboden mit einem Biofeedback - Gerät, aber BB-Training bekam ich nicht verschrieben - ich müsse es eh mein Leben lang selbst zu Hause machen. Durch das Gerät bekam ich ein Bild davon, wie wenig Kraft ich tatsächlich im Inneren habe. Dann wurde es aber besser, die kurzfristige und leichte Inkontinenz nach der OP war weg.
Dann im Urlaub - ein starker Hustenanfall und da war er wieder, der GM-Hals…
Nun bekam ich vor 2 Wochen endlich einen Termin, den ich diesmal bei einem anderen Arzt machte, der Endometriose-Spezialist ist, was bei mir auch vorliegt. Er meinte, die Expertin sei eigentlich die andere Ärztin, aber er verstand nicht so recht, wieso sie diese Methode für mich gewählt hat - mein Bindegewebe sei „Schrott“. Den Sport meines Lebens (Tennis) solle ich am besten gegen etwas anderes eintauschen. Das fällt mir schwer - werde es aber reduzieren. Ich bin immer noch der Meinung, mit Training geht das schon…
Auf jeden Fall meint er, eine OP sei nur mit Netz sinnvoll, da mein Bindegewebe gar nichts hält. (Es ist wirklich schon immer schlecht.) Ohne OP hinge mein gesamter Beckenboden in ein paar Jahren „in den Kniekehlen“.

Ist das wirklich so? Ohne OP kann man bei schlechtem Bindegewebe nichts machen? Ich hab gedacht, er wird es schon wissen, ein Netz könnte vielleicht helfen - aber wenn ich Ihre Meinung darüber lese und über berichtete Schäden, macht mir die ganze Sache Angst. Soll ich vielleicht doch nochmal zu der anderen Ärztin gehen? Oder nur trainieren? Ich bin ratlos…Operiert werden müsste wegen der Endo sowieso… aber lieber habe ich Endo-Schmerzen als Nervenschäden…

Ich bin wirklich total verunsichert…

VG,
BaLu
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