Beim Spocken komme ich nicht bis zu den Ohren

Fragen und Antworten zur Anwendung von CANTIENICA®-Faceforming und zum Buch "Faceforming mit Tigerfeeling".
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Benita Cantieni
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Re: Beim Spocken komme ich nicht bis zu den Ohren

Beitrag von Benita Cantieni »

Liebe Verena

Jetzt machen auch die Zungenfragen Sinn: Sie haben wahrscheinlich keinen Zugang zu den "muskeltragenden" Strukturen am Schädel, Hinterkopf.

Zurück auf Feld 1? Aufrichtung über den Fersen. Kopfhaltung furchtlos analysieren. (Ich vermute, Sie halten ihn zu weit vorne, und wenn Sie von Gesichtsskoliose sprechen, auch zu einer Seite geneigt.) Axis, Atlas, Foramen magnum müssen rundherum frei stehen, frei und beweglich. So steht das Kinn im rechten Winkel zum Hals.

Dann Kronenpunkt ausrichten, Schädelknochen über die Gelenkpunkte mobilisieren, richtig in Bewegung setzen. Rahmenpunkte nach hinten oben pulsieren, und erst, wenn der Hinterkopf lebt, die Schädelknochen tanzen, die Aufhängemuskeln pulsieren und die Spockohren jubilieren – jetzt die Lippen "schürzen" und die Mimikmuskultur trainieren. Nochmal: Das Spocken kommt vom Hinterkopf, nicht von den Lippen.

Ich weiss jetzt nicht, wie Sie arbeiten, doch sind das Buch Faceforming und der Onlinekurs so aufgebaut. Zuerst die Knochen ideal ausrichten, dann Aufhängung der Faszien und Muskeln, dann die Vernetzung von vorne nach hinten oben, jetzt die Zugspannung und die Mimikmuskulatur. Führt auch zu den schnellsten Erfolgen, wenn Sie sich an die Reihenfolge halten.

Herzlich, BC
Refunfunjo
Beiträge: 6
Registriert: 28. August 2023, 15:29

Beim Spocken komme ich nicht bis zu den Ohren

Beitrag von Refunfunjo »

Liebe Frau Cantieni,

seit einiger Zeit schon weiß ich, dass mir die Übungen aus dem Faceforming großartige Entspannung beim Tragen meiner Brille liefern. Alle paar Monate komme ich drauf zurück, wenn die Gesichts-Skoliose zu stark wird.
Dann starte ich wieder mit den Übungen und höre nach kurzer Zeit doch wieder auf, da ich einen komischen Zug in die Grundübung "Mister Spock küsst eine Luftfee" einbaue:

Wenn ich den Zug der Lippen nach vorne fühle, dann kann ich den Gegenzug kaum auf Höhe der Ohren aufbauen.
Da spüre ich kein Feedback. Stattdessen ziehe ich eine bis zwei Etagen tiefer wie wild dagegen: Kiefermuskeln und der Hals antworten mit Gegenzug. Die Richtung dort ist aber eher nach unten, statt nach oben. Fühlt sich ein bisschen an, als würde ich diesen Grimassen-schneiden-Emoji-Gesichtsausdruck machen, nur mit geschlossenen bzw. nach vorne gespannten Lippen: 😬
Ich spüre dann nach kurzer Zeit, dass sich die Mundwinkel auch nach unten bewegen oder sich die Lippen zumindest verspannen. Löse ich auf und baue neu auf, übernimmt das "Verspannungsmuster" schon nach kurzer Zeit wieder.
Mein Eindruck ist, dass es schneller in die Verspannung geht, wenn ich die Zunge dabei am Gaumen aufrichte. Da gibt es anscheinend Verspannungen zwischen Zunge und Kiefermuskeln? Oder Zungengrund und Schultern?
Alles eigene Forschen brachte mich bisher nicht weiter, also wende ich mich an Sie:

Wo kann der Grund dafür liegen, dass ich Kiefer und Hals ansteuere, aber die Ohren nicht erreichen kann?

Herzliche Grüße und wie immer ein begeistertes DANKE für Ihre wundervolle Methode, die schon nach drei Jahren mein Leben so wunderbar verändert hat! :)

Verena
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